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DIFI Akademie · Wissen

§ 34i Prüfungsfragen: 10 kostenlose Übungsfragen mit Lösung

Testen Sie Ihren Stand für die IHK-Sachkundeprüfung nach § 34i GewO. Zehn Fragen aus beiden Sachgebieten, im Format der Prüfung, jeweils mit Lösung und Erklärung. Ohne Anmeldung, direkt hier auf der Seite.

So funktionieren die Fragen in der echten Prüfung

Aufgabentyp
Überwiegend Antwort-Wahl-Verfahren, dazu Rechenaufgaben mit einzutragendem Wert
Sachgebiete
Kenntnisse für die Vermittlung und Beratung · Finanzierung und Kreditprodukte
Zeit
150 Minuten für beide Sachgebiete, ohne Pause dazwischen
Bestanden ab
50 % der Punkte in jedem Sachgebiet einzeln
Hilfsmittel
Netzunabhängiger, nicht kommunikationsfähiger Taschenrechner

Die folgenden Fragen sind eigene Übungsaufgaben im Stil der Prüfung. Die Originalfragen der IHK werden von einem bundesweiten Aufgabenauswahlausschuss ausgewählt und nicht veröffentlicht. Wer Ihnen „echte Prüfungsfragen“ verspricht, verkauft Ihnen Übungsmaterial unter falschem Namen.

Sachgebiet 1: Kenntnisse für Vermittlung und Beratung

Frage 1

In welcher Abteilung des Grundbuchs werden Grundschulden und Hypotheken eingetragen?

  1. Bestandsverzeichnis
  2. Abteilung I
  3. Abteilung II
  4. Abteilung III
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Richtig: d) Abteilung III. Dort stehen die Grundpfandrechte, also Hypotheken, Grund- und Rentenschulden. Abteilung I nennt die Eigentümer, Abteilung II die Lasten und Beschränkungen wie Wegerechte oder Nießbrauch, das Bestandsverzeichnis beschreibt das Grundstück selbst.

Frage 2

Welche Form ist für einen Grundstückskaufvertrag zwingend vorgeschrieben?

  1. Schriftform
  2. Textform
  3. Notarielle Beurkundung
  4. Keine besondere Form
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Richtig: c) Notarielle Beurkundung. § 311b BGB verlangt die Beurkundung für Verträge, durch die sich jemand zur Übertragung oder zum Erwerb eines Grundstücks verpflichtet. Ohne sie ist der Vertrag nichtig, er wird aber durch Auflassung und Eintragung geheilt.

Frage 3

Wie lange beträgt die Widerrufsfrist bei einem Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag, wenn ordnungsgemäß belehrt wurde?

  1. 7 Tage
  2. 14 Tage
  3. 30 Tage
  4. Kein Widerrufsrecht
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Richtig: b) 14 Tage. Die Frist beginnt mit Vertragsschluss, jedoch nicht vor Erhalt der Pflichtangaben. Bei fehlerhafter Belehrung läuft sie nicht an – bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen endet das Widerrufsrecht dann spätestens zwölf Monate und 14 Tage nach Vertragsschluss.

Frage 4

Wozu dient die Auflassungsvormerkung im Grundbuch?

  1. Sie überträgt sofort das Eigentum auf den Käufer
  2. Sie sichert den Anspruch des Käufers auf Eigentumsübertragung
  3. Sie ersetzt die Grundschuld der finanzierenden Bank
  4. Sie belegt die Zahlungsfähigkeit des Käufers
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Richtig: b). Zwischen Beurkundung und Eigentumsumschreibung vergehen oft Monate. Die Vormerkung in Abteilung II schützt den Käufer davor, dass der Verkäufer in dieser Zeit anderweitig verfügt oder belastet. Das Eigentum geht erst mit der Eintragung im Grundbuch über.

Frage 5

Ein Verbraucher hat ein Immobiliardarlehen mit gebundenem Sollzins über 15 Jahre abgeschlossen. Wann kann er es erstmals ordentlich kündigen?

  1. Jederzeit mit dreimonatiger Frist
  2. Nach fünf Jahren mit sechsmonatiger Frist
  3. Nach zehn Jahren ab vollständigem Empfang, mit sechsmonatiger Frist
  4. Erst zum Ende der Zinsbindung
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Richtig: c). § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB gibt dem Darlehensnehmer nach zehn Jahren ab vollständigem Empfang ein Kündigungsrecht mit sechs Monaten Frist. Es ist nicht abdingbar, und eine Vorfälligkeitsentschädigung fällt dabei nicht an.

Sachgebiet 2: Finanzierung und Kreditprodukte

Frage 6 · Rechenaufgabe

Ein Annuitätendarlehen über 300.000 € hat einen Sollzins von 3,5 % p. a. und eine anfängliche Tilgung von 2,0 % p. a. Wie hoch ist die monatliche Rate?

Tragen Sie den Wert in Euro ein.

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1.375,00 €. Die Annuität ergibt sich aus Zins plus anfänglicher Tilgung: 3,5 % + 2,0 % = 5,5 % von 300.000 € = 16.500 € im Jahr. Geteilt durch zwölf Monate sind das 1.375,00 €.

Frage 7 · Rechenaufgabe

Wie verteilt sich die erste Monatsrate aus Frage 6 auf Zins und Tilgung?

  1. 875,00 € Zins · 500,00 € Tilgung
  2. 500,00 € Zins · 875,00 € Tilgung
  3. 687,50 € Zins · 687,50 € Tilgung
  4. 1.050,00 € Zins · 325,00 € Tilgung
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Richtig: a). Der Zinsanteil des ersten Monats beträgt 300.000 € × 3,5 % ÷ 12 = 875,00 €. Die Differenz zur Rate ist die Tilgung: 1.375,00 € − 875,00 € = 500,00 €. Mit jeder Rate sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt.

Frage 8 · Rechenaufgabe

Eine Immobilie hat einen Beleihungswert von 300.000 €. Das Darlehen beträgt 240.000 €. Wie hoch ist der Beleihungsauslauf?

  1. 60 %
  2. 75 %
  3. 80 %
  4. 125 %
Lösung anzeigen

Richtig: c) 80 %. Darlehensbetrag geteilt durch Beleihungswert: 240.000 € ÷ 300.000 € = 0,8. Der Beleihungsauslauf bestimmt maßgeblich den Zinssatz – je höher er liegt, desto größer der Risikoaufschlag der Bank.

Frage 9

Worin unterscheidet sich der effektive Jahreszins vom Sollzins?

  1. Der Effektivzins ist stets niedriger als der Sollzins
  2. Der Effektivzins berücksichtigt zusätzlich preisbestimmende Kosten des Darlehens
  3. Der Sollzins enthält bereits alle Nebenkosten
  4. Beide sind rechnerisch identisch, nur unterschiedlich benannt
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Richtig: b). Der Sollzins ist der reine Zins auf die Darlehensschuld. Der effektive Jahreszins bezieht weitere preisbestimmende Faktoren ein, etwa Auszahlungskurs, Tilgungsverrechnung und Zahlungstermine. Er dient dem Vergleich verschiedener Angebote und liegt deshalb in der Regel über dem Sollzins.

Frage 10

Ein Kunde möchte sich das heutige Zinsniveau für eine Anschlussfinanzierung sichern, deren Zinsbindung erst in drei Jahren ausläuft. Welches Produkt passt?

  1. Bauspar-Sofortfinanzierung
  2. Forward-Darlehen
  3. Endfälliges Darlehen
  4. Variables Darlehen
Lösung anzeigen

Richtig: b) Forward-Darlehen. Es sichert den heutigen Zins für eine Auszahlung in der Zukunft. Die Bank lässt sich das über einen Forward-Aufschlag pro Monat Vorlaufzeit bezahlen. Der Kunde ist zur Abnahme verpflichtet, auch wenn die Zinsen bis dahin fallen.

Mehr als zehn Fragen

Unser Lehrgang enthält über 1000 Prüfungsfragen zu beiden Sachgebieten, eine Prüfungssimulation mit sechs Durchläufen und alle neun IHK-Fallvorgaben für den praktischen Teil.

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Übungsfragen als PDF

Sie erhalten einen Fragenkatalog zur § 34i Sachkundeprüfung mit Lösungen und Erklärungen als PDF – kostenlos und ohne weitere Verpflichtung. Tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein, der Download kommt sofort per Mail.

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Wir senden Ihnen das PDF und – nur mit Ihrer Zustimmung – gelegentlich Hinweise zu Prüfungsterminen und Lernangeboten. Abmeldung jederzeit mit einem Klick.

So üben Sie mit Prüfungsfragen richtig

Fragen durchklicken und Lösungen lesen fühlt sich produktiv an, bringt aber wenig. Was tatsächlich hilft:

  1. Erst antworten, dann aufdecken. Notieren Sie Ihre Antwort, bevor Sie die Lösung öffnen. Wer die Lösung zuerst sieht, hält sie fast immer für offensichtlich.
  2. Beide Sachgebiete gleichmäßig. Die 50-Prozent-Hürde gilt je Sachgebiet. Ein Sachgebiet zu vernachlässigen ist der häufigste Grund fürs Durchfallen.
  3. Rechenaufgaben ohne Vorlage. Annuität, Zinsanteil, Beleihungsauslauf und Effektivzins müssen Sie unter Zeitdruck können. In der Prüfung gibt es keine Formelsammlung.
  4. Unter Zeitdruck simulieren. 150 Minuten am Stück, ohne Pause und ohne Nachschlagen. Wer nur häppchenweise übt, unterschätzt den Zeitfaktor.
  5. Falsche Antworten sammeln. Führen Sie eine Liste Ihrer Fehler und wiederholen Sie nur diese. Das ist deutlich wirksamer, als alles noch einmal zu lesen.

Häufige Fragen zu den § 34i Prüfungsfragen

Gibt es die echten IHK-Prüfungsfragen zum Download?

Nein. Die Aufgaben wählt ein bundesweit einheitlich tätiger Ausschuss aus, sie werden nicht veröffentlicht. Seriöse Anbieter stellen Übungsfragen bereit, die dem Format und dem Niveau entsprechen. Wer mit Originalfragen wirbt, verspricht etwas, das er nicht liefern kann.

Wie viele Fragen kommen in der Prüfung dran?

Die Zahl variiert. Maßgeblich ist die Punkteverteilung über beide Sachgebiete innerhalb von 150 Minuten. Rechnen Sie mit einem klaren Übergewicht von Auswahlfragen und einem spürbaren Anteil an Rechenaufgaben.

Sind die Prüfungsfragen bei jeder IHK gleich?

Ja. Die Auswahl trifft ein bundesweit tätiger Aufgabenauswahlausschuss, alle Prüflinge lösen inhaltlich dieselben Anforderungen. Unterschiede gibt es bei Terminen, Gebühren und Organisation.

Wie viele Übungsfragen sollte ich vor der Prüfung gerechnet haben?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Sinnvoller als eine Menge ist ein Kriterium: Sie sollten in beiden Sachgebieten mehrfach hintereinander deutlich über 50 Prozent liegen und die Standardrechenwege ohne Nachschlagen beherrschen.

Ist ein Taschenrechner erlaubt?

Ja, ein netzunabhängiger und nicht kommunikationsfähiger Taschenrechner. Programmierbare Geräte, Handys und Formelsammlungen sind nicht zugelassen. Die verbindliche Liste erhalten Sie mit der Einladung Ihrer IHK.

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Verfasst von , DIFI – Deutsche Immobilienfinanzierung.

Die Übungsfragen dienen der Vorbereitung und sind keine Originalaufgaben der IHK. Verbindlich sind die Prüfungsordnung Ihrer Kammer und die Anforderungen der Immobiliardarlehensvermittlungsverordnung.

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Die DIFI Bestzins-Garantie

Wir möchten sicherstellen, dass Sie für Ihr Vorhaben die günstigste Immobilienfinanzierung erhalten. Deshalb gibt es unsere Bestzins-Garantie:

Sollten Sie eine Baufinanzierung bei einem anderen Anbieter abschließen, welche einen günstigeren effektiven Jahreszins bietet als in einem von uns vorliegenden Angebot, erhalten Sie unsere Bestzins-Prämie in Höhe von 50 €.

Bedingungen für unsere Bestzins-Prämie

Damit unsere Bestzins-Garantie gilt, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Es werden nur alternative Angebote mit einer absolut identischen Finanzierung zu gleichen Bedingungen berücksichtigt (z.B. Produktart, Nettodarlehensbetrag, Laufzeit, Tilgung, Beleihungswert).
  • Das alternative Angebot stammt von einer innländischen Bank.
  • Nicht berücksichtigt werden Exklusiv-, Bauherren- und Sonderkonditionen, KfW-Darlehen, staatliche Förderprogramme oder Finanzierungsangebote, die nur in Kombination mit weiteren Produkten gültig sind.
  • Die Bestzins-Garantie gilt ausschließlich für Annuitätendarlehen. Andere Produkte wie z.B. Bausparverträge oder Ratenkredite sind ausgeschlossen.
  • Die Bestzins-Prämie gilt ausschließlich für Angebote, die von der DIFI – Deutsche Immobilienfinanzierung ausgestellt wurden. Angebote welche durch Partner unseres Partnernetzwerks ausgestellt wurden sind ausgeschlossen.
  • Das von uns vorliegende Angebot muss zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung des alternativen Angebots gültig sein.

So beantragen Sie unsere Bestzins-Prämie

Um unsere Bestzins-Prämie zu erhalten, reichen Sie bitte innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss des alternativen Angebots folgende Unterlagen an unten stehende Anschrift ein:

  1. Kopie des unterschriebenen Darlehensvertrags
  2. Kopie unseres Angebots
  3. Ihre Bankverbindung

Die Auszahlung der Bestzins-Prämie erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach erfolgreicher Prüfung der eingereichten Unterlagen.

DIFI – Deutsche Immobilienfinanzierung
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*Die Ersparnis ergibt sich aus der Differenz der Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung bei einer anfänglichen Tilgung von 2,00 %. Individuelle Konditionen, wie abweichende Tilgungssätze, Bonität, Einkommen, Vermögen oder der Beleihungsauslauf, können die tatsächliche Ersparnis beeinflussen. Die angegebenen Werte basieren auf Durchschnittsdaten und repräsentativen Angeboten. Die kontinuierliche Verfügbarkeit der Beispielangebote kann nicht garantiert werden.

Quelle: Baufinanzierungsvergleich der DIFI – Deutsche Immobilienfinanzierung, 01/2025.

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Zinsen über 15% gesunken

3,72 % Sollzins p.a. (Stand Juni 2024)
3,16 % Sollzins p.a. (Stand Januar 2025)

Dies ergibt eine prozentuale Veränderung von 15,05 %.

Beispielrechnung für einen Nettodarlehensbetrag ab 300.000 €, Zinsbindung: 10 Jahre, bis 60 % Beleihungswert.

Quelle: Baufinanzierungsvergleich der DIFI – Deutsche Immobilienfinanzierung, 01/2025. Die kontinuierliche Verfügbarkeit der Beispielangebote können wir nicht garantieren.